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Steinzeit-Projekt

In zwei Stunden zurück in die Steinzeit

Am Montag, 11.09.2017 erwarteten die Schüler der drei fünften Klassen Herrn Czarnowski. Das ist der Experte für alle Fragen die Steinzeit betreffend. In der ersten Stunde erzählte er den Schülern etwas über die Jagd und den Überlebenskampf der Menschen. Damals wurden Mammuts selten gejagt, was die Schüler erstaunte. Die meisten dachten eher an das viele Fleisch, das die Menschen gut gebrauchen könnten. Herr Czarnowski sagte uns, dass die Mammutknochen viel zu dick waren, um Werkzeuge herzustellen. Das Fleisch lockte nur unnötig andere Interessierte an. Außerdem war das Risiko, sich mit den mächtigen Tieren anzulegen, zu hoch. 

Immer wieder zeigte er den Schülern an selbst hergestellten Materialien, wie die Steinzeitmenschen mit den Werkzeugen aus Stein und Knochen umgingen. So schaffte er es mit einem Faustkeil an einem anderen Stein, einen Funken zu entzünden. Das fanden die Schüler spannend. Mit Hilfe eines scharf geschliffenen Steins trennte er einer Schülerin eine Strähne ihres langen Haares ab. Ganz interessant wurde es, als Herr C. den wohl ältesten Klebstoff der Welt -einen Klumpen Pech - , selbst hergestelltes Leder, Sehne und eine Speerschleuder. vorstellte.

 

In der zweiten Stunde durften die Schüler an verschiedene Tische gehen und sich mit den Materialien beschäftigen. So konnten sie Holzstückchen schleifen, ein Loch hineinbohren und dieses bemalt als Kette tragen. Weiterhin habe die Schüler selbst versuchen können, mit Hilfe eines Mahlsteins aus Getreidekörnern Mehl zu gewinnen. Besonders den Mädchen hat es gut gefallen, dass sie sich mit Pflanzenfarben ihren Arm tätowieren durften.